Rhein-Erft-Liga

Christian

Bei mir fing alles ca. Mitte der 90er an, im zarten Alter zwischen 10 und 15 Jahren (bin 1980 geboren).

Ein Freund von mir hatte sich ein neues Brettspiel namens “Die Claymore Saga” gekauft, das wir x-mal gespielt haben.
Aus heutiger Sicht wahrscheinlich nichts Besonderes mehr, aber damals war es neu und verglichen mit allen Spielen, die wir bis dahin kannten, einzigartig: im Prinzip war es ein einfaches Tabletop-Spiel auf einer 2x2m großen Spielmatte mit Hexfeldern.

Mit in der Box waren über 100 Miniaturen von Games Workshop, im Prinzip auf der einen Seite Imperium und auf der anderen Chaos, Orks etc. (auch wenn beide Armeen in der deutschen Version anders hießen, s. den oben verlinkten Wikipedia-Artikel).

Ein paar Jahre später, muß so 1995 gewesen sein, hat der gleiche Freund irgendwo Warhammer 40.000 gesehen und sich die damals aktuelle Grundbox der 2. Edition gekauft. Mich hat das alles auch sofort fasziniert, ich habe mir von ihm die Regelbücher geliehen & gelesen, und dann wollte ich mir auch ein paar Miniaturen kaufen.

Also habe ich mir dann einen Zehnertrupp Space Marines gekauft (viel einfachere Modelle als die aktuellen heute, dafür haben sie damals “nur” 30 DM gekostet) und ein paar Farben dazu.
Nach ein bißchen Suchen im Keller habe ich den ganzen Trupp von damals auch noch gefunden - voilà, hier sind also die ersten Miniaturen, die ich jemals bemalt habe:

 

(das Foto ist extra winzig klein damit man nicht erkennt wie grottig sie bemalt sind!)

Nachdem ich meine Figuren bemalt hatte, haben wir auch ein paar Mal 40K gespielt (10 Space Marines gegen 10 Space Marines), aber damals waren uns die Regeln irgendwie zu kompliziert. Außerdem hatte ich (Schüler!) auch nicht das Geld, um mir noch mehr Miniaturen zu kaufen, und so ist das dann nach kurzer Zeit wieder eingeschlafen.

Dann ist erstmal ein paar Jahre nichts passiert, bis zum Start der Ausbildung Ende 2001 und der damit zwangsweise verbundenen Berufsschule. Die Schule war genau in der am weitesten entfernten Ecke von Köln, und in meiner Klasse war einer, der in meiner Nähe gewohnt hat.
Wir sind dann immer zusammen zur Berufsschule gefahren, irgendwann war ich dann auch mal bei ihm zu Hause, und was sehe ich? Space Marines, diverse 40K-Armeebücher und eine Sammlung White Dwarfs.

Da hat es mich dann auch wieder gepackt, und ich habe angefangen, eine 40K-Orkarmee zu sammeln. Als Azubi und dank ebay konnte ich es mir inzwischen leisten.

Ich habe dann mehrere Jahre mehr oder weniger regelmäßig gegen diesen Berufsschulkollegen und zwei Freunde von ihm gespielt. Meistens sind meine Orks gegen eine Dark Angels-Ballerburg angerannt und fast immer massakriert worden :-)

Die Orks sind inzwischen auf ca. 2500 Punkten (grob geschätzt), und ca. zwei Drittel sind bemalt.

Und dann kam der Einstieg in Warhammer Fantasy.
Es fing ganz harmlos an - im Sommer 2005 hat mir ein Freund von mir seine neue Freundin vorgestellt, dadurch habe ich auch ihren Bruder kennengelernt.
Kurz danach bin ich das erste Mal bei denen zuhause, auf dem Wohnzimmertisch liegt zufällig das damals brandneue Armeebuch Waldelfen und ich frage natürlich: “Wer spielt denn hier Warhammer?”.

Der Bruder war Christoph (aktueller Ligaspieler), und als er gehört hat daß ich 40K spiele hat er mich direkt zu einem Warhammer Fantasy-Testspiel eingeladen und mir erzählt, daß er in einer Hobbyliga spielt :-) Nach mehreren Testspielen (bei denen ich abwechselnd mit Skaven und Bretonen mit Waldelfenpfeilen gespickt worden bin) habe ich festgestellt, daß mir Warhammer Fantasy mehr Spaß macht als Warhammer 40.000.

Nachdem ich auch bei mehreren Ligaspielen in der Saison 2005/2006 zugeguckt hatte, habe ich mich entschieden selber mit Warhammer Fantasy anzufangen und auch in der Liga mitzuspielen.

Meine Armee sind die Vampire, und mit denen habe ich im Dezember 2005 angefangen. Jetzt (April 2007) sind sie irgendwo um die 2500 Punkte groß und bis auf 8 Fluchritter und die Vampire selber (im Moment 4) sind sie alle bemalt.